06
Dez 2016

Betriebserkundungen der Klassen 5 und 6

Schuljahr 2015/16

Ende des letzten Schuljahres besuchten die Klassen 5a, b und c das Wasserwerk in Dorsten.

Dort lernten die Kinder den Beruf des/der Wasserversorgungstechnikers/in kennen.
Anschaulich wurden ihnen die Aufgaben eines/r „Wasserwerker/in“ dargestellt.
Aufgaben einer Fachkraft für Abwassertechnik oder Wasserwirtschaft wurden ebenfalls angesprochen.

Ausgestattet mit einem Helm wurden die Klassen durch das Werk geführt.
In technischen Anlagen bzw. Maschinenhallen erfuhren sie, wie Wassergewinnung und -aufbereitung gesteuert und überwacht wird.

Sie besichtigten die hochtechnischen Geräte in der Zentrale, in der das Verteilungsnetz und wasserwirtschaftliche Rahmenpläne konzipiert werden.

Im Außengelände bestaunten die Kinder das braune Spülwasser, das in einem starken Strahl in ein Auffangbecken geleitet wird.
Dem Wasser wird bei der Aufbereitung Eisen entzogen. Die braunen Eisenpartikel sind in dem Spülwasser gut sichtbar.

Ebenfalls draußen lernten die SchülerInnen Hydrantschilder und ihre Bedeutung kennen. Sie suchten und fanden
auf dem Gelände Unterflurhydranten, aus denen man Wasser entnehmen kann.

Bei einem abschließenden Experiment konnte jedes Kind erstaunt feststellen, wie verschmutztes Wasser gereinigt wird.

Schuljahr 2016/17

Zu Beginn des neues Schuljahres besuchten die Klassen jetzt 6a, b und c die Großbäckerei Peter in Essen.

Nachdem die Kinder mit Schürzen und Haarschutz ausgestattet waren, erfuhren sie zunächst etwas über das traditionelle Brotbacken
mit bewährten Zutaten.
Durch weitere Zutaten, wie z.B. Ölsaaten, Gewürze, besondere Teigführungen oder Backverfahren, entsteht eine Vielzahl
betriebsindividueller Brotsorten.

Zum Beruf des/r Bäckers/in gehören differenzierte Rohstoffkenntnisse, theoretisches Fachwissen und handwerkliches Geschick.

In der Großbäckerei verstanden die SchülerInnen, warum es wichtig ist, Kenntnisse zu haben über den Umgang mit modernen Maschinen zur
Teigherstellung, mit hochtechnisch entwickelten Backöfen und mit der elektronischen Steuerung der gesamten Backtechnik.

Sehr sorgfältig und mit viel Vergnügen hat jedes Kind 1 kg Teig zu einem Brot geformt, mit Körnern verziert oder auch nicht.

Während der 35minütigen Backzeit erfuhren die SchülerInnen in einem sehr kindgerechten Vortrag etwas über weitere Arbeitsmöglichkeiten
in einer Großbäckerei, wie z.B. über die Tätigkeit einer ungelernten Hilfskraft bis hin zum Fahrer, der die frische Ware in die Filialen bringt.

Zum Abschluss nahm jeder ganz stolz sein erstes selbstgebackenes Brot mit nach Hause.