von Jacqueline Weber

Unsere Reise ging ins belgische Sporthotel Worriken.

Wir mieteten uns so genannte Chalés. Wir bekamen dort mit jeweils vier bis fünf Personen einen eigenen Bungalow. Dieser war wirklich sehr gut ausgestattet. Eine kleine Kochecke, mit einem Herd, einer Kaffeemaschine uvm. Ich persönlich finde, dass der Bungalow relativ neu eingerichtet war. Eine großzügige Couch lud regelrecht zum Relaxen nach dem Sport ein.

Es gab ein umfassendes Sportprogramm. Wir konnten im Vorraus entscheiden welche Sportarten wir machen wollten. Es gab drei Bereiche, diese wurden in Omnisport, Surfen und Segeln unterteilt. Omnisport umfasste sich mit so gut wie allen Hallen- und auch Draußensportarten. Alle aus unserer Klasse sowie auch aus der anderen fanden Omnisport gut. Zwei unserer mitgefahrenen Lehrer haben auch am Omnisport teilgenommen. Sie haben nur positiv davon gesprochen.

Surfen, war wirklich sehr schön, es hat irre viel Spaß gemacht, allerdings hatten wir ziemlich schlechtes Wetter erwischt. Es war ziemlich kalt. Doch wir Surfergirls haben unseren starken Willen bewiesen und sind bei gefühlten 3°C ins 'kühle' Nass, wenn auch unfreiwillig, gesprungen. Denn Surfen muss gelernt sein. Es war nicht schwer sich auf dem Brett zu halten, doch eine starke Windböe und man lag im Wasser. Die Trainier haben uns es so gut wie möglich erklärt und wir so gut wie möglich umgesetzt.

Segeln hat aus unseren Klassen niemand gewählt. Aber von anderen Besuchern der Anlage hab ich auch nur Gutes gehört.

An einem Tag war es sehr sehr kalt, so dass unser Trainer sich spontan entschlossen hat, mit uns auf die eigene Kletterwand des Sportzentrums zu gehen. Diese war etwa 13 Meter hoch, aber wirklich nichts für schwache Nerven. Man musste sportliches Geschick beweisen.

Für die nicht ganz so Mutigen gab es dann noch einen etwa 6-9 Meter hohen Hochseilgarten.

Es war insgesamt eine sehr sehr große Anlage, so dass man sich abends frei bewegen konnte.

An einem Abend wurde uns ein Grill sowie Grillfleisch auch für die Muslimischen Mitschüler zu Verfügung gestellt. Alles in allem, war es eine wirklich sehr gelungene Abschlussfahrt.