29
Nov 2015

Schüler der GHR hauchen Robotern Leben ein

Gebannt beobachten die Schüler des Informatikkurses, wie ihre Roboter vorgezeichneten Linien auf dem Boden folgen und Gegenstände transportieren. Nach wochenlanger Arbeit ist es endlich soweit. Ihre Roboter sind in der Lage, visuelle und sensorische Impulse ihrer Konstrukteure zu empfangen und verschiedene Bewegungen auszuführen.
Über einen Zeitraum von zwei Monaten hat sich der Informatikkurs 9 der Gustav-Heinemann-Realschule einmal wöchentlich mit dem Bau und der Programmierung von LEGO Mindstorms NXT-Robotern beschäftigt. „Die Roboter werden von den Schülerinnen und Schülern selbstständig zusammengebaut und danach mit Hilfe von grafischen Anweisungen programmiert“, erklärt Raphael Heiyng, Informatiklehrer der GHR. „Die so entstehenden Programmierblöcke werden aneinandergereiht und auf die Roboter geladen, sodass sie Befehle per Ultraschall und Lichtsensor empfangen und in unterschiedliche Bewegungsabläufe umsetzen können.“
Organisiert und durchgeführt wird das erfolgreiche Projekt von Carolin Hirtz und ihrem Kommilitonen Kevin Kleinke, die „Mensch-Technik-Interaktion“ an der Hochschule Ruhr West studieren – eine Mischung aus Informatik und Psychologie. Die Kooperation von Hochschule und GHR wurde ins Leben gerufen von Anna Albers, Koordinatorin für Schulprojekte an der HRW (www.mint4u.de) und Raphael Heiyng. Diese erfolgreiche Teamarbeit ermöglicht einen Informatikunterricht zum Anfassen, der alle Beteiligten begeistert. Weitere Kooperationsprojekte sind bereits in Planung, damit der Umgang mit Computern auch zukünftig so lebensnah und spannend bleibt.