01
Sep 2012

Elternbrief September 2012

Liebe Eltern,

im Rahmen des „Pädagogischen Tages“ am Mittwoch, 14.09.2012, beschäftigte sich das Kollegium der GHR u.a. mit dem Thema „Unterrichtsstörungen“. Unter der Leitfrage „Was empfinde ich als Unterrichtsstörung?“ wurden Verspätungen und mangelnde Arbeitshaltung als die stärksten Unterrichtsstörungen genannt. In einem weiteren Arbeitsprozess wurden zu den genannten Unterrichtsstörungen verbindliche Maßnahmen erarbeitet. Zu dem Punkt „Umgang mit Verspätungen“ wurde folgender Beschluss gefasst: „Die Schulleitung nimmt zu spät kommende Schüler in Empfang. Die Verspätungen werden umgehend erfasst. Die Schüler erhalten die Aufforderung, am darauffolgenden Mittwoch in der Zeit von 13.15 Uhr bis 14.00 Uhr Unterrichtsstoff in der Schule nachzuarbeiten“. Diese Maßnahme wurde Ihren Kindern am Donnerstag, 13.09.2012, in den Klassen bekannt gegeben und unter der Rubrik „Belehrung“ im Klassenbuch vermerkt. Darüber hinaus gilt, dass beim ersten Nichterscheinen zur „Förderstunde“ ein Elterngespräch mit nochmaligem Aufarbeiten von Unterrichtsinhalten einhergeht. Erscheint ein Schüler zweimal nicht zum aufgetragenen Förderunterricht, erhält das jeweilige Kind einen Aktenvermerk.

Es ist die durchgängige Erkenntnis, dass für den Lebens- und Berufserfolg Ihrer Kinder das Arbeits- und Sozialverhalten besonders wichtig ist. Zu den wesentlichen Kategorien, die im Mittelpunkt dieser Erziehungsaufgabe stehen, gehören im Bereich Arbeitsverhalten Merkmale wie regelmäßiges Mitführen von Arbeitsmaterialien, Verlässlichkeit in der Aufgabenerfüllung, Sorgfalt, Ordnung und Lernbereitschaft. Im Bereich Sozialverhalten sind Merkmale wie Einhalten von Regeln, richtiger Umgang mit Konflikten, Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft zu nennen.

Meine Kolleginnen und Kollegen fördern dies tagtäglich. Als Fachleute für Unterricht und Erziehung wissen wir, dass es einen engen Zusammenhang von Erziehung und Unterrichtsqualität und Leistungsergebnissen gibt. In der Verfolgung der gemeinsamen Zielsetzung (Lehrer und Eltern), Ihre Kinder bestmöglich zu fördern und zu fordern, bitte ich Sie ausdrücklich, uns in der Erziehungsarbeit tatkräftig zu unterstützen. Hinweise dazu finden Sie auf unserer Homepage (www.ghr-bottrop.de) unter den Links „Schul- und Hausordnung“ und „Informationen zur Klassenpflegschaft“.

Da der Schulhof häufig schon am Ende der ersten großen Pause mit Mülltüten und Tetra-packungen übersät ist werden im Rahmen einer nachhaltigen Umwelterziehung belegte Brötchen vorerst nicht mehr mit Tüten an Ihre Kinder ausgehändigt. Zur Einhaltung der geforderten Hygienemaßnahmen werden Lebensmittel künftig mit Einweghandschuhen überreicht.
Die im Schulgebäude befindliche Jungentoilette wurde letzte Woche für eine Woche geschlossen, weil einige Schüler neben den installierten Urinalen und Toiletten auch die gesamte Bodenfläche nutzten. Einige Schüler machen sich immer wieder einen Spaß daraus, Toiletten mit Papierrollen zu verstopfen. Dieses Verhalten können wir in keinster Weise dulden!

Bei Rückfragen und Anregungen im Umgang mit Erziehungsarbeit stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

D. Brinkmann (RR)